Thailands Inseln erleben

Meeresbucht in Thailand

Thailands Inseln erleben zu wollen ist ein ehrgeiziges Ziel: Es gibt mehr als 500 dieser Inseln. Viele davon sind bewohnt, einige unbewohnt, die meisten sind paradiesische Destinationen für Taucherinnen und Taucher. Thailands Inseln sind bekannt für traumhafte weiße Sandstrände, für Palmen und Kokosnüsse, viel Natur und Sonne.

Zwischen Indischem und Pazifischem Ozean

Thailand hat eine große Nord-Süd-Ausdehnung in Relation zur Größe des Landes. Die Küsten liegen im Osten am Pazifischen Ozean (Golf von Thailand), im Westen am Indischem Ozean (andamanische See), und sowohl im Osten als auch im Westen des Festlandes gibt es Inseln. Wie groß die Faszination ist, die die Strände Thailands auslösen, wird an der Küstenlinie deutlich: Allein das thailändische Festland hat 1.878 km Küste zum Golf von Thailand und 937 km zur andamanischen See. Die bekanntesten thailändischen Inseln sind Phuket im Westen und Koh Samui im Osten. Das Klima der thailändischen Inseln ist subtropisch-monsunal, die Temperaturen sinken selten unter 25° C.

Bewaldete Inseln

Während in Thailand insgesamt die Bewaldung auf nur noch ein Viertel des Bestandes von 1960 gesunken ist, sind die artenreichen tropischen Regenwälder im Süden Thailands (wozu auch die Inseln zählen) weitgehend stehen geblieben. Die Biodiversität dieser Wälder wird als besonders wertvoll eingestuft, dementsprechend wird nicht abgeholzt. Allerdings wird das pharmazeutische Potential der Vegetation durchaus genutzt. Die Artenvielfalt setzt sich im Meer fort: 6.000 qkm Meeresfläche um Thailand herum (inklusive der Inseln) sind als Meerespark, also Schutzgebiet, ausgewiesen. Das heißt nicht, dass die im Schutzgebiete liegenden Inseln nicht bereist werden dürfen: Tourismus ist hier eine wichtige Einnahmequelle. Reiseanbieter wie beispielsweise Meiers Weltreisen machen insbesondere auf die unbewohnten Similan-Inseln aufmerksam, wo sich Tauchgänge für naturbegeisterte Menschen lohnen.

Politische Situation

Thailand ist immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Muslimische Extremisten verüben Anschläge, vor allem nach dem Tod des Königs wird vor Bomben und Brandanschlägen gewarnt. Allerdings scheint das Land selbst die Sache relativ gut regeln zu können, Reisenden wird empfohlen, aktuelle Warnungen ernst zu nehmen und sich vor Ort zu informieren. Insgesamt ist man in Thailand sehr bemüht, ausländische Reisende nicht zu verschrecken. Da der thailändische König Bhumibol Adulyadej am 13. Oktober 2016 verstorben ist und die offizielle Trauerzeit ein Jahr beträgt, sind in nächster Zeit Einschränkungen hinsichtlich Feierlichkeiten und Zeremonien zu erwarten. Davon abgesehen sollten die Gefühle der Einheimischen respektiert werden: Angemessene Kleidung in der Öffentlichkeit ist eine Frage des Anstands, auch auf den thailändischen Inseln. Denn viele davon sind durchaus besiedelt, und ein Großteil des Personals, das den Reisenden den Aufenthalt so angenehm gesattelt, ist einheimisch.

Gemischte Bevölkerung

Während insgesamt in Thailand überwiegend ethnische Thai und Puh Thai anzutreffen sind, ist die Bevölkerung der Inseln in der andamanischen See um Phuket und südlich davon stark mit Malaien durchsetzt. Sie stellen hier die größte Bevölkerungsgruppe, und das macht sich auch in der Kultur der Inseln bemerkbar.

Foto: Janine-Grimmig/pixelio.de

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